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Scalabrinianer in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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 Säkularinstitut

 

Missionarie Secolari Scalabriniane

Scalabrini-Säkularinstitut

 

Homepage der Missionarie Secolari Scalabriniane

 

Unterwegs mit Menschen verschiedener

Sprache, Kultur und Herkunft

 

  „Ein Leben – ist es nicht zu unscheinbar,

um die Welt zu verändern?

Und dennoch: Gott zählt auf uns,

auf dich, auf dich..., sogar auf mich.“

 

Dieser Text stammt aus dem Musical „Es ist möglich“,

das junge Menschen verschiedener Herkunft und Nationalität

zusammen mit der Scalabrini-Band in Solothurn

(CH) auf die Bühne gebracht und auf DVD aufgenommen

haben.

 

Kein Leben ist zu unscheinbar

 

Ja, „kein Leben ist zu unbedeutsam, um es nicht zu verschenken

– auch durch mutige Entscheidungen“: eine

Zusage, die alle Menschen mit einbezieht.

Diese Zuversicht lässt uns auch dem Fremden mit Vertrauen,

Achtung und Staunen begegnen, denn Gott hat

mit der Menschheit etwas Großartiges vor.

 

„Ein Alleluja kreuzt unsere Wege“ - Szene aus der DVD

Ein “Ja” der Liebe

 

So begann Anfang der 60er Jahre die Geschichte unserer

Gemeinschaft: mit dem einfachen und bedingungslosen

Ja zu Gott. In einer Situation voller Kontraste und Widersprüche

schenkte eine junge Frau, Adelia Firetti ihr

Vertrauen ganz der Zukunft Gottes, gewiss der Zusage

Jesu: „Dem, der mich liebt, dem werde ich mich offenbaren“

(vgl. Joh 14,21). Diesem Ja folgten bald andere

und so bildete sich in Solothurn (CH) - in einer Zeit, die

von einer starken Einwanderung geprägt war - der erste

Kern der Scalabrini-Missionarinnen, die Ostern 1990

als Säkularinstitut in der Katholischen Kirche anerkannt

wurden.

 

Mitglieder des Scalabrini-Säkularinstituts bei einem Ausflug

Mitten drin...

 

 Als Mitglieder eines Säkularinstitutes leben wir die

Nachfolge Jesu auf dem Weg der Armut, der ehelosen

Hingabe und des Gehorsams in den unterschiedlichsten

Milieus und Berufen, ohne besondere Zeichen, die uns

von anderen unterscheiden. Mitten in der Welt und in

einem ständigen Dialog mit ihr versuchen wir, nach dem

Bild des Evangeliums von Salz und Hefe, alles, was an

positiven Werten und Chancen schon da ist, zu fördern

und aufblühen zu lassen, damit es Frucht neuer Erfahrung

von Gemeinschaft bringen kann.

Was unser Leben trägt, ist nicht eine moderne Idee oder

ein innovatives Projekt, sondern das Leben Jesu selbst,

seine menschliche-göttliche Person.

In Ihm sind Himmel und Erde, Gott und Mensch unauflöslich

vereint. In Ihm gründet das sichere Heil für jeden

Menschen und jede Situation. Seit seiner Menschwerdung,

seinem Tod und seiner Auferstehung kann jede

Realität der Welt zum Ort der Begegnung mit Ihm werden,

zum Ort, in dem wir uns von Ihm – wie Brot und

Wein – in neue Menschen nach seinem Bild verwandeln

lassen. Eine Dynamik, die immer zuerst bei uns beginnt,

die aber ansteckend ist. Sie verändert uns und die Welt

von innen heraus, bis zu dem Punkt, dass sich niemand

mehr als Fremder erfahren muss.

 

Unterwegs mit Menschen verschiedener Sprache,

Kultur und Herkunft

 

Als Scalabrini-Missionarinnen leben wir unsere Weihe an

Gott unterwegs mit Migranten und Flüchtlingen jeder

Sprache, Kultur und Religion. Dabei lehnen wir uns an

die Spiritualität von Bischof G.B.Scalabrini an, für den

der Ausgangspunkt immer das Ganze war, d.h. der Plan

Gottes für die Welt. So konnte er – und können wir – auch

in der Emigration, mit ihren Dramen und Chancen, die

Geburtswehen einer zukunftsfähigen Begegnung unter

den Menschen erkennen.

 

 „Inmitten unserer Erwartungen erfüllt sich ein großer

Heilsplan... nicht ohne uns, ohne unseren kleinen

oder großen Beitrag... ein Plan der Liebe, der weder

Fortschritt, Katastrophen, Gegensätze noch die Ereignisse

der menschlichen Geschichte fürchtet.“

(Aus dem Musical „It is possible“).

 

Kleine Werkstätten

 

Zur Zeit sind wir in der Schweiz (Solothurn und Basel), in

Deutschland (Stuttgart), in Italien (Mailand und Rom), in

Brasilien (S. Paulo) und in Mexico-City.

Wir stammen selber aus verschiedenen Ländern und leben

in kleinen internationalen Gemeinschaften, die wie

kleine „Werkstätten“ sind, in denen wir tagtäglich üben,

was wir für die ganze Welt träumen: die Aufnahme des

Anderen in seiner Verschiedenheit und besonders desjenigen,

der in uns und in der Welt am stärksten die Erfahrung

des Fremdseins macht: „Ich war fremd und ihr habt

mich aufgenommen“ (Mt 25,35).

Teilnehmer eines Sommertreffens in Stuttgart

Durch den Glauben, der vom Wort Gottes und von der

Eucharistie getragen ist, werden der Alltag und der

berufliche Einsatz sowie die Aufmerksamkeit für die

Kleinsten unter den Migranten zum Ort, an dem wir die

Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Jesu

erkennen können: wie ein Fremder „steht er an der Tür

und klopft“ (vgl. Offb 3,20), um einzutreten und jedem

Menschen die Liebe des Vaters zu offenbaren.

 

“Auf den Wegen des Exodus”

 

Um die Erfahrung weiterzugeben, die uns unterwegs

mit Gott und mit den Migranten geschenkt wird und um

zwischen Menschen verschiedener Kulturen Brücken zu

schlagen, veröffentlichen wir die Zeitschrift Auf den Wegen

des Exodus (z.Zt. auf Italienisch, Deutsch, Portugiesisch

und Spanisch) und bieten regelmässig im Centro di

Spiritualità in Stuttgart sowie in den anderen Internationalen

Bildungszentren Scalabrini in Solothurn (CH),

sowie in Mailand, S. Paulo (Brasilien) und Mexiko-City

Bildungs- und Begegnungstage an.

 

Internationale Bildungszentren

 

Teilnehmer der Monatstreffen in den Internationalen Zentren

Die Zentren sind offen für junge Leute aus Pfarreien,

Schulen, Universitäten,... die ihren Glauben vertiefen

und sich für eine Kultur der Gastfreundschaft, des Dialoges

und der Solidarität öffnen und einsetzen möchten.

Diese Bildungsarbeit möchte unser Beitrag sein in der

Kirche vor Ort und in der Welt, wie auch in den Gesellschaften,

in denen wir leben und die heute immer mehr

gezeichnet sind von Ängsten dem Fremden gegenüber

und vor der Verschiedenheit des anderen, die aber die

erneuernde Kraft der jungen Menschen und der Migranten

so dringend brauchen.

Denn Migranten wie Jugendliche - von ihrer Natur oder

von den Lebensumständen her - sind auf der Suche nach

dem Sinn und einer Zukunft im Leben, beide von einer

Kraft getrieben, die sie riskieren und Grenzen überwinden

lässt.

 

Es ist nicht verboten zu träumen,

es ist nicht verboten zu hoffen,

dass einmal die Menschheit sich wandelt

und für diesen Traum zu riskieren, zu leben...

(aus dem Lied „It is possible“, Scalabrini-Band)

 

 

Adressen in Deutschland:

 

* Internationales Centro di Spiritualità

(Scalabrini-Missionare)

Stafflenbergstr. 36 70184 Stuttgart Tel. 0711/240334

e-mail: cds.stuttgart[at]t-online[dot]de

 

* Missionarie Secolari Scalabriniane

Neckartalstr. 71 70376 Stuttgart Tel. 0711/541055

E-mail: stuttgart[at]scala-mss[dot]net

Homepage: www.scala-mss.net